Hilfe, ich bin ein Best-Ager!

Hilfe, ich bin ein Best-Ager!

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Neulich hatte ich Geburtstag. Das erwähne ich jetzt nicht, um noch ein paar Glückwünsche abzugreifen, sondern weil es ein großer, runder und – nach Auffassung der Allgemeinheit – LEBENSVERÄNDERNDER Geburtstag war:
„Hi, mein Name ist Queen Mum und ich bin fünfzig.“ – „Hi, Queen Mum!“
Soweit das Geständnis. Freundliche, mir wohlgesonnene Zeitgenossen sagen an der Stelle immer: „Man sieht Dir Dein Alter gar nicht an!“ Danke, Ihr Lieben – Ihr seht mich ja nur selten am frühen Morgen. Und auch, wenn ich mich vielleicht faltentechnisch einigermaßen gut gehalten habe, ist doch die Diskrepanz zwischen dem, was in meinem Kopf stattfindet, zu dem, was ich im Spiegel sehe, gewaltig. Innen drin bin ich nämlich ziemlich genau dreißig Jahre alt. An manchen Tagen verwegene fünfundzwanzig, an manchen erwachsene fünfunddreißig. Irgendwo um diesen Zeitpunkt herum ist meine Selbstwahrnehmung stehen geblieben. Vielleicht ist ja das auch der Grund, warum wir unseren Kindern manchmal peinlich sind: Wir sehen alt aus, und benehmen uns dabei so, wie wir uns fühlen: relativ jung.

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