Was hilft gegen Besenreiser? Nichts – außer Camouflage!

Was hilft gegen Besenreiser? Nichts – außer Camouflage!

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Es gibt ein paar Sachen an mir, die ich wirklich mag: Meine Hände, meine Füße und meinen Humor. Was ich überhaupt nicht mag sind meine Beine. Die sind sozusagen Erbstücke mütterlicherseits und leider ziemlich stämmig, man könnte auch sagen, sie sind die Säulen des Hauses Queen Mum 😒 Ungefähr bis zum Ende meiner Teenagerjahre waren meine Beine zwar „stabil“, wie man in der Familie meiner Mutter euphemistisch zu sagen pflegte, aber zumindest vorzeigbar: Ziemlich gerade, kein X, kein O, muskulös und glatt.

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DANN WURDE ICH MUTTER! Ich will es jetzt nicht auf meine unschuldigen Kinder schieben, aber den Beinen haben meine zwei Schwangerschaften nicht gut getan! Seit ich zwei Elefantenbabies von jeweils 4 Kilo ausgetragen habe, ist mir das Wort „Besenreiser“ ein Begriff. Falls Ihr zu den Glücklichen gehört, denen das nichts sagt: Besenreiser sind eine Unterform der Varikosis (Krampfadern) und zeigen sich als kleine (oder leider auch größere) netz- oder fächerförmig verzweigte rötlich-blaue Äderchen. Sie entstehen durch die nachlassende Elastizität des Venensystems, und: Sie. Sehen. Echt. Scheisse. Aus!

Von der Optik mal abgesehen, können die blöden Besenreiser auch ein Zeichen für eine Gefäßerkrankung sein, deshalb sollte jeder, der die Dinger an sich feststellt, mal per Ultraschall untersuchen lassen, ob da alles in Ordnung ist. Wenn dann festgestellt wurde, dass alle Venenklappen richtig schließen und auch sonst keine schwerwiegende Problematik vorliegt, muss man sich überlegen, wie man mit dem Elend umgeht: Wegmachen lassen oder damit leben?

Ersteres habe ich versucht, und nicht nur einmal. Ich habe mir mit äußerst schmerzhaften Injektionen gefühlte zweihundertdrölfzig Venen veröden lassen, Danach habe ich jeweils für einige Wochen supersexy Gummistrümpfe getragen (NEIN! Ich habe kein Foto für Euch!), und der Erfolg war… sagen wir mal, kurzlebig bis nicht vorhanden. Die (teure) Lasermethode hatte ich auch irgendwann in Erwägung gezogen, bis mir die entsprechende Ärztin sagte: „Face it: Die Dinger, die ich oben wegmache, kommen zwei Zentimeter tiefer wieder raus.“ Okay, das Geld konnte ich mir also sparen.

Trotzdem habe ich mich immer geschämt, wenn ich im Urlaub mal mit kurzer Hose unterwegs war oder einfach nur am Strand lag. Ich habe diverse Abdeckmittelchen ausprobiert, die aber alle nicht wirklich wasser- und abriebfest waren, und sich binnen kürzester Zeit im Meer verabschiedet haben.

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Die Rettung: Dermacol aus Prag

Aber, liebe Freundinnen, die Ihr ebenfalls mit Beinen wie Landkarten „gesegnet“ seid: Es hat sich nun doch endlich gefunden, das perfekte Body-Make-up: Es heißt Dermacol Make-up Cover und ist im www (einfach mal googeln) für um die 10 Euro pro Tube in 13 verschiedenen Farbtönen erhältlich. Es hat einen Farbpigmentanteil von 50 %, wodurch es extrem deckend wirkt, ist Wasser- und schwitzfest und hat Lichtschutzfaktor 30, kann also unbesorgt am Strand getragen werden. Da meine Beine im Sommer immer etwas gebräunt sind (also da, wo keine blauen Äderchen zu sehen sind 😤), habe ich mich für die Nuance 222 entschieden, die nicht ganz so hell ist.

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Also, der nächste Strandurlaub kann kommen. Jedenfalls falls es mir gelingt, auch noch so was wie eine Bauch-weg-Creme zu entdecken. Oder Cellulite-Camouflage… Oder… Ach egal. Ich leihe mir einfach von Harry Potter den Tarnumhang aus!

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2 Gedanken zu “Was hilft gegen Besenreiser? Nichts – außer Camouflage!

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