Wohin damit? – Mal wieder ein paar Ordnungstipps!

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Mein Haushalt könnte wirklich wunderbar aufgeräumt sein. Könnte. Theoretisch. Wären da nicht geschätzt 500 Kassenbons, die nach diversen Einkäufen von diversen Familienmitgliedern auf jeder verfügbaren Oberfläche abgelegt werden und der Garantie wegen 2 Jahre aufbewahrt werden müssen. Ich sammle von Berufs wegen alle Belege, die ich steuerlich absetzen kann, in einer extra Schublade im Schreibtisch. Aber die Zettelchen, die beim Kauf von Kleidungsstücken, Schuhen und dem einen oder anderen elektronischen Gerät in einer vierköpfigen Familie anfallen, sind auch nicht ohne! First-world-problems, ich weiß…

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Eine Zeit lang habe ich sämtliche herumliegenden Kassenzettel immer in eine Ecke eines bestimmten Küchenschrankes gestopft – um sie dann, wenn sie mich genervt haben, gesammelt wegzuschmeißen. Jetzt mache ich es so, dass ich Zettel von Elektrogeräten oder Möbelstücken mit einer Büroklammer an die dazugehörige Gebrauchsanweisung hänge und das Ganze dann in einen Ordner abhefte. Aus den Augen, aber im Garantiefall jederzeit griffbereit! Zettel von Kleidungsstücken sammle ich mit einer großen Klammer gebündelt im Schreibtisch – aber nur ein paar Wochen oder Monate. Wenn die Klamotte die ersten paar Wäschen gut überstanden hat, entsorge ich die Quittung.

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Aber nicht nur Quittungen und Gebrauchsanweisungen sammeln sich bei uns an. Mein Mann zum Beispiel hat immer zu viel Geld – will sagen, zu viel Klimpergeld in der Tasche, das er in der Regel einfach auf dem Küchentisch „entsorgt“. Ich sammle es in einem hübschen Deckelglas in meinem Regal im Arbeitszimmer, und ab und zu vershoppen das Tochterkind und ich die ganze Kohle! 😀

Auch Zeitschriften sammeln sich immer mal wieder bei uns an. Früher habe ich die immer ewig in so einem Zeitungskorb einstauben lassen – aber mal ehrlich, wer liest eine „Brigitte“ zweimal? Jetzt gebe ich alle Illustrierten direkt nach dem Lesen an Freundinnen oder meine Mutter weiter.

Weniger die Menge als eher die Optik ist das Problem bei den ganzen Ladekabeln, die so häufig benutzt werden, dass es sich tatsächlich nicht lohnt, sie wegzuräumen. In unserem Haus gibt es verschiedene Generationen von iPhones, iPads und MacBooks, die alle unterschiedliche Steckereingänge haben und daher jedes ein eigenes Ladekabel benötigen. Drei verschiedene „Modelle“ hängen daher permanent an meinem goßen Mac im Arbeitszimmer. Da ich das Kabel-Gewusel auf meinem Schreibtisch nicht gerade ansprechend fand (und Stromkabel außerdem übelste Staubfänger sind), habe ich mir bei NanuNana eine schlichte graue Geschenkschachtel mit Deckel gekauft, hinten einen großen und vorne drei kleinere Schlitze rein gemacht und damit den längsten Teil der Kabel darin verschwinden lassen. Vorne gucken nur die verschiedenen Anschlüsse raus, die bei Bedarf auch länger rausgezogen und nach Benutzung wieder in die Schachtel reingeschoben werden können. Sieht nett aus und ist deutlich preiswerter als die Kabelsammler, die man fertig kaufen kann!

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Was auch echt praktisch ist, sind diese kleine „Cable Tidy“-Dinger zum Aufkleben. Es gibt sie in etwas teurer z.B. bei Amazon, aber auch ganz preiswert bei Primark (6 Stück 1,50 €). Ich hab so eins seitlich an meinem Nachttisch befestigt, weil ich mein iPhone als Wecker benutze. (Ja, ich weiß, man soll das iPhone nicht die ganze Nacht laden lassen. Aber mir ist noch keine bessere Möglichkeit eingefallen, morgens ein voll geladenes Telefon zu haben! Vielleicht eine Steckdose mit Zeitschaltuhr? Vorschläge?). Die Cable Tidys kann man auch am Rand auf den Schreibtisch kleben, um dafür zu sorgen, dass das Kabel vom Ladegerät nicht immer runterrutscht, weil die Steckdose ja in der Regel unter dem Schreibtisch ist  (wenn Ihr Eure Ladekabel nicht direkt am Rechner hängen habt).

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Auf dem Schreibtisch schwöre ich auf die Boxen-Lösung: Früher lagen Papiere und Unterlagen in solchen offenen Ablagekörben, was immer irgendwie unordentlich aussah. Beim Möbelschweden habe ich mir eine nette Ablagebox mit drei geschlossenen Schubladen gekauft, in der alle nervigen Zettel verschwinden. Ab und zu nehme ich mir ein paar Minuten Zeit, diese durchzusehen – meistens kann man die Hälfte davon dann wegschmeißen oder abheften!

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